Wetterauer Zeitung – »Grätsche gegen Rechtsaußen« fordert Aufklärung

»Eine Bombendrohung ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Bedrohung, die strafrechtliche Konsequenzen haben muss«, äußern sich die Mitglieder des Vereins »Grätsche gegen Rechtsaußen« zu einem Bericht in der gestrigen WZ, laut dem sich der Vorsitzende der Antifaschistischen Bildungsinitiative durch einen Kommentar im Internet bedroht fühlt. Urheber soll der sogenannte Schlitzer sein, der die Vorwürfe jedoch bestreitet. »Ich habe das nicht geschrieben«, sagte der polizeibekannte Rechtsextreme aus Echzell auf Anfrage. Auf einem Facebook-Account war Mitte Februar gepostet worden, der Antifa-BI-Referent werde sich »wundern wenn sein Auto mit ihm in die Luft fliegt, weil ein wenig zu viel Sprengstoff unterm Auto deponiert wurde«. Geschrieben wurde das von einem Profil, das unter dem Namen »Patrick Paul Wolf« angemeldet ist.

Die »Grätsche gegen Rechtsaußen« erklärt in ihrer Pressemitteilung, sie zeige sich mit dem Antifa-BI-Vorsitzenden solidarisch und fordere »alle Demokraten, die zuständigen Behörden sowie die Politiker auf, dies ebenfalls zu tun.« Weiterhin fordere man Polizei und Staatsanwaltschaft auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den Urheber der Bedrohung ausfindig zu machen.«

© Wetterauer Zeitung 09.03.2012

 

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