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Vereinsgründung Grätsche gegen Rechtsaußen

Vereinsgründung Grätsche gegen Rechtsaußen

– Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins

Am Montag, den 04. Oktober 2010, wurde in Echzell-Gettenau der Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins „Grätsche gegen Rechtsaußen“ von 22 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen.

Vorausgegangen war die Bürgerinitiative gleichen Namens, die sich im Herbst 2009 organisierte, als sich rechtsextreme Übergriffe und Provokationen einer wetterauweit bekannten Neonazi-Gruppierung in Echzell ausbreiteten.

Diese rassistisch motivierten und gewalttätigen Tendenzen sind seitdem ständiges Thema in der Dorfgemeinschaft Echzells, werden aber oft noch nicht als das gesehen, was sie sind: Vor allem eine Gefahr für Kinder und Jugendliche, die wenig Alternativen haben, ihre Freizeit zu gestalten und somit besonders gefährdet sind, in neonazistische Strukturen abzurutschen.

Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ möchte deshalb Bildungs- und Freizeitangebote schaffen, Aufklärungsarbeit leisten und den Dialog zwischen einzelnen BürgerInnen, aber auch zwischen den vielen Wetterauer Gemeinden herstellen und fördern.

Auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Reichelsheim, Wölfersheim und Florstadt bekundeten bereits im Voraus ihre zukünftige Unterstützung. Der Echzeller Bürgermeister Dieter Müller stand bei der Vereinsgründung als Versammlungsleiter zur Verfügung.

Der Verein „Grätsche gegen Rechtsaußen“ ist gemeinnützig, parteipolitisch unabhängig und alle Mitglieder helfen ehrenamtlich. Gezielter Fokus liegt auf der Vernetzung der Wetterauer Bündnisse, Parlamente und BürgerInnen, um die sich verstärkenden rechtsextremen Tendenzen in der gesamten Wetterau zu verhindern. Der Verein freut sich über weitere tatkräftige Vereinsmitglieder. Unter www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de lassen sich weitere Informationen und der Mitgliedsantrag finden.

 

Vereinsvorstand:

Erste Vorsitzende: Olivia Bickerle

Zweiter Vorsitzende: Manfred Linss

Kassenwart: Kurt Rühl

Schriftführerin: Sabrina Lauster

Pressereferentin: Elena Stoll

Kassenprüfer: Martina Schubert und Peter Kruse

Pressekontakt: Elena Stoll 0174-2052345  

Info-Telefon: 0151 / 21 95 88 58

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

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1. Echzell-Festival ein voller Erfolg

Hunderte Besucher zeigen Flagge gegen Rechts

Rund 900 Besucher fanden sich am vergangenen Samstag zum 1. Echzell-Festival unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ auf dem Sportplatz in Echzell-Gettenau ein. „Wir sind begeistert, welch breite Unterstützung unsere Arbeit in derBevölkerung hat“, so Sebastian Tinz (29), Mitglied des Organisationsteams der Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN. Neben einem abwechslungsreichen Sportprogramm für die ganze Familie und einer Fotoaktion gegen Rechts war die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“ einer der Anziehungspunkte des Festivals. Viele nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich über den Rechtsextremismus in seiner heutigen Erscheinungsform zu informieren.

Schirmherr Bürgermeister Dieter Müller stellte in der Eröffnungsrede klar, dass Echzell kein braunes Nest ist und die örtliche Politik sich der Ausbreitung der rechtsextremen Umtriebe entschieden entgegen stellt. Auch die hessischen Fraktionsvorsitzenden von SPD, Bündnis90/Die Grünen und den Linken, Torsten Schäfer-Gümbel, Tarek Al-Wazir und Herrmann Schauss, zeigten sich im Schulterschluss. „Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen“ sagte der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold (SPD), im Festzelt. „In der Wetterau überlassen wir keinen Fußbreit den Neonazis.“ Alle anwesenden Politiker, darunter die gesamte Gemeindevertretung Echzells und die Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl (SPD) und Ellen Enslin (Bündnis90/Die Grünen), unterzeichneten im Anschluss als Zeichen der Unterstützung die „Resolution gegen Rechts“ der Gemeinde Echzell.

„Ich finde es ganz phantastisch, was auf die Beine gestellt wurde. Wir haben hier viel Spaß“ sagt Andreas L., Familienvater aus Reichelsheim, der mit seinen zwei Kindern das Festival besuchte. „Aber es ist erschreckend, was um uns herum passiert. Man darf nicht zulassen, dass sich das weiter ausbreitet.“

Das sehen auch die Mitglieder der Bürgerinitiative, darunter viele Jugendliche, so. Kurze Statements auf der Bühne machten der Festgemeinde deutlich, wie viele unterschiedliche Beweggründe es gibt, sich aktiv zu engagieren. „Aber am wichtigsten ist, dass wir allen gezeigt haben, dass niemand Angst haben muss, sich anzuschließen. Wir sind inzwischen so viele“, sagt Elena Stoll (26).

Die Veranstalter, die Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN und die Sportjugend Hessen, zeigen sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf das Festival: „Wir haben gemeinsam mit den Sportvereinen vor Ort mit diesem Festival eine solide Basis für unsere Arbeit gegen Rechtsextremismus geschaffen“, so Angelika Ribler, Referentin der Sportjugend Hessen. „Wir werden unsere Aktivitäten hier in Echzell und den umliegenden Gemeinden weiter ausbauen. Das Festival war eigentlich nur der Startschuss.“ Auch Manfred Linss, Mitbegründer der Bürgerinitiative, ist zufrieden: “Wir wurden von allen Seiten heute ermutigt, noch intensiver weiterzumachen. Und es war ja schließlich das erste Echzell-Festival und nicht das letzte.“

Damit weitere Aktivitäten finanziert werden können, hat die Firma Musik Meyer aus Marburg einen Marshall-Verstärker im Wert von 800 Euro gespendet, der in den nächsten Wochen auf ebay zugunsten der GRÄTSCHE versteigert wird. Interessenten können sich bei der Bürgerinitiative melden und werden mit Beginn der Auktion per Email informiert. Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaußen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremen Tendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter nettenachbarn@yahoo.de melden.

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative im Internet unter www.graetsche-gegenrechtsaussen. de .

Pressekontakt: Olivia Bickerle 0160/977 67 515

Manfred Linss 0151 / 21 95 88 58

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GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN e.V.

Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

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1. Echzell-Festival – „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“

Ereignisse der vergangen Monate stärken Zusammenhalt der Echzeller Bürger

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ veranstaltet die Echzeller Bürgerinitiative GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN gemeinsam mit derSportjugend Hessen und ortsansässigen Vereinen am 28. August 2010 ein großes Sport- und Musikfestival auf dem Sportplatz in Echzell-Gettenau. Unter derSchirmherrschaft des Echzeller Bürgermeisters Dieter Müller wurde spannendes Programm auf die Beine gestellt: Beginnend mit sportlichen Angeboten und eine rFotoaktion mit Prominenten, über eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Workshops, endet das Festival abends mit Live-Musik und Disko – ein lohnendes Ausflugsziel für Familien, Kinder und Jugendliche bei freiem Eintritt. Das Festival soll alle Bürger und besonders Jugendliche zum Hinschauen auf die rechtsextremen Umtriebe in der Wetterau und den angrenzenden Landkreisen bewegen, darüberaufklären und jedem einzelnen Mut zu machen, sich gegen Rechtsextremismus zu bekennen und zu handeln.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Monate, bei denen es mehrere Übergriffe auf Anwohner Echzells durch Mitglieder der rechten Szene gegeben hatte, die teilweise sogar gefilmt und ins Internet gestellt wurden, möchten die Organisatoren mit der Ausrichtung des Festivals deutlich zeigen, dassEchzell kein braunes Nest ist und die BürgerInnen gemeinschaftlich gegen die Aktivitäten der rechten Szene eintreten.

Zum Auftakt ab 16:00 Uhr werden alle Besucher eingeladen, sich am Jedermanns-Sponsoren-Lauf zu beteiligen, dessen Erlös der Jugendarbeit der Bürgerinitiative zu Gute kommt. Den Läufern mit den meisten Runden winken Eintrittskarten zum Ball des Sports in Wiesbaden. Attraktiv auch die anderen Preise: Einen alkoholfreien Cocktail erhält jeder, der den Sportparcours absolviert und der Hauptgewinner derTombola kann sich auf einen Hubschrauberrundflug freuen.

Neben den spielerischen und sportlichen Angeboten können die Besucher zudem ihr Wissen zum Thema Rechtsextremismus testen und durch dieInformationsangebote erweitern. Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“ lädt interessierte Besucher ein, sich eingehend mit der Problematik zu beschäftigen. Zahlreiche Informationsstände bieten darüber hinaus die Gelegenheit, persönliche Fragen zu beantworten und im Bedarfsfall Hilfe zu finden.

Erstmals wird in diesem Rahmen die Fotoaktion „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“ vorgestellt. Die Aktion hat bereits viele prominente Unterstützer, u.a.die Rodgau Monotones, Martin Stöck und Cherry Gehring von Pur, Alex Auer von Xavier Naidoo und Leon Taylor, dem Vertreter für Hessen beim Bundesvision Songcontest 2010. Alle Besucher des Festivals können sich kostenlos „Schulter anSchulter“ mit den Prominenten fotografieren lassen und „gemeinsam gegen Rechtsaußen“ stehen.

Ab 19 Uhr bekommt das Festival seinen musikalischen Höhepunkt: Es spielen live FRÄULEIN WUNDER / PopRock (www.fraeuleinwunder.tv), HARTMANN/ Rock(www.oliverhartmann.com). Alle Künstler spielen ohne Gage und demonstrieren damit deutlich ihre Position gegen Rechts. Der Eintritt zu allen Angeboten des Festivals ist frei.

Rechtsextremismus ist selbstverständlich nicht nur ein Echzeller Problem sondern betrifft alle. Deshalb haben sich zahlreiche Vertreter aus der hessischen Politik angekündigt: Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD in Hessen, Lisa Gnadl und Ernst-Ewald Roth (beide SPD), Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die Grünen sowie Mitglieder der Fraktion Die Linke und Vertreter der Wetterauer Kommunalpolitik.

NAZIS HABEN KEINEN ZUTRITT Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rechte Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren (nach §6VersG). Desweiteren ist das Filmen und Fotografieren ohne Genehmigung untersagt.

Die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaussen“ gründete sich Ende 2009, ist parteipolitisch unabhängig und verfolgt das Ziel, die Ausweitung der rechtsextremenTendenzen in Echzell und Umgebung zu verhindern und eine gut aufgeklärte Jugend zu stützen und zu fördern. Die Bürgerinitiative freut sich über tatkräftige Mitarbeit und Spenden. Interessierte können sich unter nettenachbarn@yahoo.de melden.

Mehr Informationen zur Bürgerinitiative im Internet unter www.graetsche-gegenrechtsaussen.de 

Pressekontakt:Olivia Bickerle & Manfred Linss 0151 / 21 95 88 58

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GRÄTSCHE GEGEN RECHTSAUSSEN

Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie

Postfach 1102

61207 Echzell

 

 

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Lagergemeinschaft Auschwitz ruft zur Teilnahme an Echzell-Festival „gegen Rechtsaußen“ auf !

„Die Menschen in Echzell sollen wissen, dass sie nicht allein sind, wenn sie sich dagegen wehren, dass sich Rechtsextreme und Neonazis in ihrer Gemeinde festsetzen wollen. Deshalb sind alle demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, am 28. August am Echzell-Festival „Gemeinsam gegen Rechtsaußen“teilzunehmen.“ Das schreibt der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer, Uwe Hartwig, in einer Presseerklärung. Hartwig weist darauf hin, dass Rechtsextreme und Neonazis immer wieder versuchen, sich in verschiedenen Konstellationen in einzelnen Gemeinden festzusetzen. Der entschlossene und unmissverständliche Widerstand der betroffenen Bürgerinnen und Bürger habe zusammen mit der Unterstützung von Organisationen, Vereinen, Kirchen und demokratisch gesinnten Menschen aus der nahen und weiteren Umgebung das Einnisten von Neonazis verhindern können.“Das wird auch in Echzell so sein“, hofft Hartwig.

Fahrlässig sei es, solche Vorgänge als Einzelfälle herabspielen zu wollen. In ganz Europa machten zur Zeit rechtsextreme und antisemitische Bewegungen auf sichaufmerksam. Dabei stelle sich immer wieder heraus, dass die verschiedenen Akteure und Organisationen heimlich ihre Vernetzung betreiben und ihr Erscheinungsbild und Auftreten wandeln und an gesellschaftliche Strömungen anpassen.Gewaltbereitschaft und oft auch Gewalttätigkeit und ihr menschenfeindliche, antisemitische und rassisitische Ideologie bleiben sich jedoch in allen Erscheinungsformen gleich, stellt der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Auschwitzfest.

„Die Bürgerinnen und Bürger von Echzell, ihre Vereine und die Gemeinde haben fürden 28. August eine Veranstlaung mit einem Programm vorbereitet, das allerUnterstützung wert und für alle Beteiligten auch lohnend ist“, heißt es im Aufruf derLagergemeinschaft.

Uwe HartwigVorsitzender

FR-Online – Polizei in Echzell – Empörung über rechte Gewalt

Nach dem Bericht über ein Video mit rechtsextremer Gewalt in Echzell weist die Polizei den Vorwurf der Tatenlosigkeit zurück. Die zu sehende Person habe nicht eingreifen dürfen. Von Bruno Rieb

Der Bericht der Frankfurter Rundschau über ein Video mit rechtsextremer Gewalt in Echzell auf der Internetplattform Youtube hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Das Medieninteresse an den Verhältnissen in Echzell sei nun enorm, berichtete gestern Olivia Bickerle, Sprecherin der Bürgerinitiative (BI) gegen Rechts in Echzell.

Sie fordert eine stärkere Präsenz der Polizei in der Straße und eine intensivere Beobachtung der Rechtsextremen. Die Polizei sei bei dem Angriff der Rechten überfordert gewesen, urteilt Bickerle.

Die Polizei weist den Vorwurf der Tatenlosigkeit zurück. Zwar habe ein Polizist der Schlägerei nur zugesehen, räumt Jörg Reinmer, Sprecher der Polizei in Friedberg, ein. Es handele sich hier aber um einen Praktikanten, der nicht eingreifen durfte. Das Video zeigt den Mann, wie er auf der Straße – zwischen Streifenwagen und Schlägerei – nur hin und her läuft.

Ein anderer Beamte habe versucht, Schläger und Opfer zu trennen, sagt Reinmer. Dabei habe das Opfer die Hose verloren. Ein dritter Polizist sei in der Hofreite gewesen und habe sein Hemd gereinigt. Die Polizei sei bereits vor Ort gewesen – wegen Ruhestörung, die von der Hofreite des Rechtsextremen ausgegangen sei. Die Musik sei bereits leiser gedreht gewesen, als die Situation eskalierte.

Das Opfer, Bewohner des Nachbarhauses und Mitglied der BI, protestierte gegen die Videokameras des Rechtsextremen. Der hatte mit seinem Tätowierstudio Old Brothers und dem Versand von T-Shirts einschlägige Bekanntheit erlangt. Seine Hofreite nennt er „Old Brothers Castle“.

Zwei Kameras überwachen die Straße. Mit einer wurde das auf Youtube veröffentlichte Video aufgenommen. Es zeigt, wie ein Mann durch einem Schlägertrupp von einer Leiter gezerrt und ihm die Hose ausgezogen wird. Es ist unterlegt mit hämischen Kommentaren und wurde ins Internet gestellt, um die Bürgerinitiative einzuschüchtern.

© FR-Online 2010  

Gemeinderesolution Juni 2010

Gemeinde Echzell

– Der Gemeindevorstand –

An alle Echzeller Bürgerinnen und Bürger Resolution gegen Rechtsextremismus Wir stehen ein für ein menschliches, weltoffenes und tolerantes Echzell, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen, ungeachtet ihrer Weltanschauung, sexuellen Orientierung, Behinderung, Religion, Kultur, Herkunft oder Hautfarbe. Hass und Gewalt, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus dürfen in unserer Gemeinde keine Chance haben. Daher rufen wir alle Echzeller Bürgerinnen und Bürger auf, mit uns gemeinsam für diese Ziele einzutreten. Mit Mut, Entschlossenheit und Zivilcourage wollen wir zusammenstehen gegen das Wegschauen und die Gleichgültigkeit. Der Gemeindevorstand und die Gemeindevertreterversammlung der Gemeinde Echzell erklären, dass sie alles unternehmen werden, diese Ziele zu wahren. Die Gemeinde Echzell wird alle rechtlichen Möglichkeiten wahrnehmen, die Aktivitäten der Rechtsextremen in Echzell zu unterbinden. Zusammen mit der Echzeller Bürgerinitiative für Demokratie „Grätsche gegen Rechtsaussen“ und der Bürgerschaft der Großgemeinde Echzell werden wir dafür eintreten, dass Rechtsextremismus in unserer Gemeinde keine Chance haben wird. Wir wollen, dass in Echzell kein Mensch Angst haben muss vor Verfolgung und Gewalt. (Diese Resolution hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 21. Juni 2010 einstimmig beschlossen und verabschiedet.)

Der Gemeindevorstand

gez. D. Müller Bürgermeister

 

 

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